SWIFT-Code: Was er ist und wie Sie ihn auf der Rechnung angeben

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SWIFT-Code: Was er ist und wie Sie ihn auf der Rechnung angeben
Der SWIFT-Code ist die „Adresse“ Ihrer Bank im internationalen Zahlungsverkehr. Zahlt ein Kunde aus dem Ausland, findet seine Bank darüber den richtigen Empfänger. Wir erklären, was SWIFT bedeutet, wie der Code aufgebaut ist und wo Sie ihn in OnlineRechnung eintragen.

Was ist ein SWIFT-Code?

Der SWIFT-Code – international auch BIC genannt – ist ein eindeutiger Code, der eine bestimmte Bank kennzeichnet. Er funktioniert ähnlich wie eine Postleitzahl: Er zeigt nicht auf ein einzelnes Haus, sondern auf die Bank, bei der die Zahlung ankommen soll.

SWIFT und BIC bezeichnen dasselbe. SWIFT ist der Name des Zahlungsnetzwerks, BIC (Business Identifier Code) die offizielle Bezeichnung des Codes nach internationaler Norm. In Österreich hat der BIC die frühere fünfstellige Bankleitzahl abgelöst. Im Rechnungsformular von OnlineRechnung finden Sie ihn im Feld SWIFT / BIC.

So ist der SWIFT-Code aufgebaut

Der Code hat immer 8 oder 11 Zeichen und besteht aus vier Teilen:

  • die ersten 4 Buchstaben – Kürzel der Bank,

  • 2 Buchstaben – Ländercode (AT bei österreichischen Banken),

  • 2 Zeichen – Ort oder Region der Bank,

  • die letzten 3 Zeichen – konkrete Filiale; sie sind optional, fehlen sie, geht die Zahlung an die Zentrale.

Ihren SWIFT-Code müssen Sie sich nie ausdenken. Sie finden ihn im Online-Banking, auf dem Kontoauszug oder auf der Website Ihrer Bank – jede Bank veröffentlicht ihn.

Der achtstellige Code steht für die Zentrale der Bank und reicht in den meisten Fällen. Verlangt die Gegenseite alle 11 Zeichen und Sie haben nur 8, ergänzen Sie am Ende „XXX“.

SWIFT oder IBAN – wann brauchen Sie was?

IBAN und SWIFT ergänzen sich: Die IBAN zeigt auf Ihr konkretes Konto, der SWIFT-Code auf die Bank, die das Konto führt. Für Euro-Zahlungen innerhalb der EU und des gesamten SEPA-Raums reicht heute meist die IBAN allein – seit dem 1. Februar 2016 leitet die Bank den BIC selbst daraus ab. Der SWIFT-Code ist hilfreich und manchmal Pflicht, wenn:

  • Ihr Kunde außerhalb des SEPA-Raums sitzt, etwa in den USA,

  • die Zahlung in einer anderen Währung als Euro erfolgt – zum Beispiel ein Schweizer Kunde, der in Franken zahlt (wie Sie Rechnungen in verschiedenen Währungen ausstellen, zeigt unsere Anleitung),

  • die Bank Ihres Kunden den Code ausdrücklich verlangt.

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Bei Rechnungen ins Ausland können Sie den SWIFT-Code ruhig immer angeben. Es kostet nichts, Ihr Kunde spart sich die Suche – und die Zahlung geht seltener verloren oder kommt mit Gebühren zurück.

So fügen Sie den SWIFT-Code in OnlineRechnung hinzu

In OnlineRechnung ist der SWIFT-Code ein normales Feld in den Zahlungsdaten der Rechnung, direkt unter Kontoname und IBAN. Tragen Sie ihn einmal ein – sobald die Rechnung gespeichert ist, steht das Konto samt SWIFT-Code bei allen weiteren Rechnungen im Dropdown Bankkonto zur Auswahl. Wie Sie mehrere Bankkonten verwalten, lesen Sie in der eigenen Anleitung.

Möchten Sie den Code nur bei einer einzelnen Rechnung ergänzen, überschreiben Sie das Feld direkt in deren Zahlungsdaten. Auf der fertigen Rechnung erscheint der SWIFT-Code bei den Zahlungsdaten, sodass Ihr ausländischer Kunde ihn sofort sieht.

SWIFT preview

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Der SWIFT-Code ist vor allem bei Rechnungen an Kunden im Ausland sinnvoll. Für Zahlungen innerhalb Österreichs genügt die IBAN.

Ist der SWIFT-Code einmal gespeichert, ist die Rechnung ins Ausland eine Sache von wenigen Klicks – und Sie können sich Ihrer Arbeit widmen, statt Bankcodes zu suchen.

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Stellen Sie Rechnungen an Kunden im Ausland? Lesen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Rechnungserstellung für ausländische Kontoverbindungen.

Sind SWIFT und BIC dasselbe?

Ja, es sind zwei Namen für denselben Code. „SWIFT“ ist die gebräuchliche Bezeichnung, „BIC“ die offizielle nach der Norm. Ins Feld SWIFT / BIC tragen Sie denselben Wert ein, egal ob nach SWIFT oder BIC gefragt wird.

Wo finde ich den SWIFT-Code meiner Bank?

Im Online-Banking, auf dem Kontoauszug oder auf der Website Ihrer Bank. Jede Bank veröffentlicht ihren SWIFT-Code.

Brauche ich den SWIFT-Code für Zahlungen innerhalb Österreichs?

Nein. Für Inlandszahlungen genügt die IBAN. Den SWIFT-Code brauchen Sie vor allem bei Zahlungen aus dem Ausland.

Reicht die IBAN auch für Kunden in Deutschland oder Italien?

Ja. Bei Euro-Zahlungen innerhalb des SEPA-Raums reicht seit 2016 die IBAN allein. Der SWIFT-Code schadet aber nicht und erleichtert Ihrem Kunden die Überweisung.

Reichen 8 Zeichen oder brauche ich 11?

Der achtstellige Code steht für die Zentrale der Bank und reicht meistens. Besteht die Gegenseite auf 11 Zeichen, ergänzen Sie am Ende „XXX“.

Muss ich den SWIFT-Code bei jeder Rechnung eintragen?

Nein. Einmal gespeichert, wählen Sie das Konto bei jeder neuen Rechnung einfach im Dropdown Bankkonto aus. Ändern können Sie den Code jederzeit direkt in der jeweiligen Rechnung.

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