Weihnachtspost für Ihr Unternehmen: So gelingt der Social-Media-Beitrag zu den Feiertagen

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Weihnachtspost für Ihr Unternehmen: So gelingt der Social-Media-Beitrag zu den Feiertagen
Mit einem Weihnachtspost in den sozialen Netzwerken bedanken Sie sich bei Ihren Kundinnen und Kunden und bleiben in Erinnerung. Damit der Beitrag nicht zwischen unzähligen gleichen Grüßen untergeht, braucht er konkrete Inhalte, Ihren eigenen Ton und einen guten Zeitpunkt. Wir zeigen, worauf es ankommt.

Klären Sie zuerst, wozu der Beitrag dient

Ein allgemeines „Frohe Weihnachten“ mit Firmenlogo wird im Dezember schnell weitergewischt. Ein Weihnachtspost wirkt, wenn er einen klaren Zweck hat. Entscheiden Sie sich für einen:

  • Danke sagen – ein kurzer Rückblick auf das Jahr und ein ehrliches Dankeschön an Ihre Kundschaft.

  • Praktisch informieren – Öffnungszeiten über die Feiertage, der letzte Bestelltermin für die Zustellung vor dem Heiligen Abend, Betriebsurlaub und Rückkehr im Jänner.

  • Ein Angebot machen – eine Weihnachtsaktion oder ein Gutschein als Geschenk.

Gruß, Öffnungszeiten und Rabattcode in einem Text wirken wie ein Flugblatt. Jede Botschaft bekommt besser einen eigenen Beitrag.

Ihr Ton, nur etwas feierlicher

Ihr Weihnachtspost sollte so klingen wie Ihre übrige Kommunikation. Eine Steuerberatungskanzlei, die sachlich schreibt, muss nicht plötzlich witzig sein. Ein Kaffeehaus, das täglich Emojis verwendet, muss nicht wie eine Bank klingen. Eine Kontrollfrage hilft: Würde Ihre Kundschaft den Beitrag auch ohne Logo als Ihren erkennen?

Wenn Sie ein breites Publikum ansprechen, sind „schöne Feiertage“ die neutralere Wahl. Nicht alle feiern Weihnachten, und ein Gruß vom Unternehmen sollte niemanden ausschließen.

Was in den Text gehört

Ein gelungener Weihnachtspost besteht meist aus drei Teilen:

  1. Ein konkreter Dank – statt „Danke für Ihre Treue“ schreiben Sie, wofür. Zum Beispiel für das erste Jahr im neuen Geschäftslokal oder für das Verständnis bei der Preisanpassung.

  2. Ein Blick hinter die Kulissen – was heuer gut gelaufen ist, wer hinter dem Unternehmen steht, wie das Team feiert.

  3. Ein Ausblick – wann Sie wieder erreichbar sind und worauf sich Ihre Kundschaft im neuen Jahr freuen kann.

Auf Instagram und Facebook reichen ein paar Zeilen, auf LinkedIn wirkt ein längerer Text mit starkem Einstieg besser. Wie sich die Plattformen unterscheiden, lesen Sie im Artikel Inhalte für soziale Netzwerke: was auf Facebook, Instagram, LinkedIn und TikTok veröffentlichen.

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Beispiel-Posts

Kaffeehaus (Instagram): „Heuer haben Sie bei uns so viel Kaffee getrunken, dass wir die Mühle zweimal tauschen mussten. Danke! Über die Feiertage machen wir Pause, im Jänner sehen wir uns wieder.“

Steuerberatungskanzlei (LinkedIn): „Wir danken allen Klientinnen und Klienten, die uns heuer ihre Buchhaltung anvertraut haben. Über die Feiertage beantworten wir E-Mails innerhalb eines Werktags, die Fristen im Jänner haben wir wie immer im Blick. Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr.“

Selbstständige Grafikerin (Facebook): „Das letzte Projekt des Jahres ist abgegeben, darum nur kurz: Danke an alle, mit denen ich heuer arbeiten durfte. Im Jänner melde ich mich mit einem neuen Portfolio.“

Bilder: lieber echt als perfekt

Ein Foto vom Team beim Christbaum, ein kurzes Video vom Packerl-Einpacken oder ein Blick in die Werkstatt fällt mehr auf als eine Stockgrafik mit Schneemännern. In sozialen Netzwerken reagieren Menschen vor allem auf Menschen.

  • Bleiben Sie bei Ihren Markenfarben, auch wenn Sie festliche Elemente einbauen.

  • Halten Sie Text im Bild kurz, die eigentliche Botschaft gehört in die Beschreibung.

  • Auf Instagram und TikTok funktionieren kurze Videos im Hochformat meist am besten.

Wann Sie posten sollten

Weihnachtskommunikation muss nicht aus einem einzigen Beitrag bestehen. Ein sinnvoller Plan:

  • Anfang Dezember – praktische Infos: Bestellfristen und Öffnungszeiten,

  • eine Woche vor Weihnachten – ein Dankeschön oder ein Blick hinter die Kulissen,

  • kurz vor dem Heiligen Abend – ein kurzer Weihnachtsgruß,

  • zum Jahreswechsel – ein Neujahrsgruß und die Info, ab wann Sie im Jänner wieder da sind.

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Tipp

Bereiten Sie Ihre Beiträge vor und planen Sie sie im Planungstool der jeweiligen Plattform. Über die Feiertage reicht es dann, einmal täglich Kommentare und Nachrichten zu prüfen. Eine Antwort, die erst nach Neujahr kommt, freut niemanden.

Was Sie vermeiden sollten

  • Allgemeine Floskeln ohne Inhalt wie „alles Gute“.

  • Ein Verkaufsangebot, das im Weihnachtsgruß versteckt ist. Wenn Sie verkaufen, sagen Sie es offen in einem eigenen Beitrag.

  • Versprechen, die Sie vielleicht nicht halten. Wer „Zustellung vor Weihnachten“ schreibt, muss liefern.

  • Denselben Text unverändert auf allen Plattformen.

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Sie suchen einen kurzen Spruch für Ihre Weihnachtsaktion? Ideen finden Sie in unseren 25 festlichen Weihnachtsslogans.

Wann sollte ein Unternehmen seinen Weihnachtspost veröffentlichen?

Praktische Informationen zu Öffnungszeiten und Bestellfristen gehören an den Anfang des Dezembers. Der Weihnachtsgruß selbst passt einige Tage vor dem Heiligen Abend, ein Neujahrsgruß zum Jahreswechsel.

„Frohe Weihnachten“ oder „schöne Feiertage“ – was passt besser?

Das hängt von Ihrer Kundschaft ab. Wenn Sie wissen, dass Ihre Kundinnen und Kunden Weihnachten feiern, passt „Frohe Weihnachten“. Für ein breites Publikum sind „schöne Feiertage“ neutraler.

Soll ich im Weihnachtspost einen Rabatt anbieten?

Ja, aber in einem eigenen Beitrag. Gruß und Verkaufsangebot in einem Text wirken unehrlich, und keine der beiden Botschaften kommt richtig an.

Wie lang sollte ein Weihnachtspost sein?

Auf Instagram und Facebook reichen zwei bis vier Sätze. Auf LinkedIn funktioniert ein längerer Text, wenn der erste Satz neugierig macht.

Muss der Beitrag auf allen Plattformen gleich aussehen?

Nein. Die Grundidee können Sie überall verwenden, das Format passen Sie an: kurzes Video oder Foto auf Instagram, längerer Text auf LinkedIn, Foto mit einigen Sätzen auf Facebook.

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